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Kreisjugendring Karlsruhe e.V. - Vertretung der Jugendverbände

Prävention von sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

zerbrochenes Herz

Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass jedes dritte bis vierte Mädchen und jeder neunte bis zwölfte Junge von sexueller Gewalt betroffen ist. Rein statistisch gesehen gibt es also in herzallen Kinder- und Jugendgruppen Betroffene. Häufig versuchen Täter, sich dort einzuschleichen, wo sie Kontakte und Beziehungen zu Mädchen und Jungen aufbauen können. Deshalb ist es ein Qualitätsmerkmal guter Kinder- und Jugendarbeit, sich diesem Thema zu stellen und Schutzmaßnahmen gegen sexuelle Gewalt einzuführen.

Der KJR setzt sich seit Jahren aktiv dafür ein, dass das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt auf breiter Basis diskutiert wird. Das Präventionskonzept des KJR besteht einerseits aus regelmäßigen Schulungen im Rahmen einer Informationsveranstaltung. Andererseits möchte der KJR gerne anregen, dass sich alle seine Mitgliedsverbände eine freiwillige Selbstverpflichtung geben. Ziel ist, dass sich Kinder, Eltern und JugendleiterInnen intensiv mit der Thematik auseinandersetzen können. Nicht nur über Missbrauch, sondern auch über oft alltägliche Grenzüberschreitungen soll innerhalb des Vereins wie auch mit Kindern und Eltern gesprochen werden können. Denn darum geht es in erster Linie: Nur da, wo Kinder wissen, dass sie darüber reden dürfen, können Grenzverletzungen gestoppt werden.

Der KJR bietet den Städten und Gemeinden im Landkreis wie auch seinen Mitgliedsverbänden eine umfangreich informierende Abendveranstaltung dazu an, die vor Ort gebucht werden kann:

PRÄVENTION VON SEXUALISIERTER GEWALT IN DER ARBEIT MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN

Wie muss ich als Verantwortlicher reagieren? Wie helfe ich dem betroffenen Kind? Muss die Polizei eingeschaltet werden? Wie können wir uns davor schützen, dass ein solcher Vorfall bei uns passiert?

Diese Fortbildung will auf solche Fragen Antworten geben. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen im Verein sollen befähigt werden, geeignete Präventionsmaßnahmen umsetzen zu können. Sie sollen Sicherheit erlangen, Grenzüberschreitungen zu erkennen und über geeignete Handlungsmöglichkeiten verfügen. Weiterhin wird ein Maßnahmenkatalog vorgestellt, wie präventives Handeln und umfassende Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Mädchen und Jungen im Verein oder Jugendverband umgesetzt und verankert werden können.

Augen eines Kindes

Unsere Referent/innen:
Iris Tischler, Verein Wildwasser
Stephanie Vogt, Rechtsanwältin
Tim Gelhaar, VCP Kassel

Die Veranstaltung hat bisher in 12 Gemeinden im Landkreis stattgefunden. Hier gibt es die Vorträge als .zip-Datei zum Download: PsG-Vortraege_2017.zip

Die nächste Präventionsveranstaltung findet am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 in Waghäusel statt.

Hier gibt es die Ausschreibung dazu sowie die Anmeldung als .pdf-Datei.

Hier noch als Angebot des Kreisjugendrings für Vereine ein ganz allgemein gehaltener Entwurf für eine freiwillige Selbstverpflichtung.

Ausführliche und detaillierte Informationen zu diesem Thema finden sich hier in unserem Präventionsflyer. Interessant ist auch die Seite www.keine-gewalt-ka.de.

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